Liebe



Liebe...


So gehe ich zum Einkaufen und beschäftige mich mit dem Wort Liebe.

Wie viele Arten der Liebe gibt es und was man alles lieben kann, geht mir im Kopf herum. 

"Es ist die Anordnung der Buchstaben:" sagt Elisa.... "Buchstaben sind meine ganz große Liebe!"


Manch einer hat sich auf die Zahlen beschränkt, obwohl es ja nicht viele sind.

1-9 und 0 fertig. 

Wie viele Gelehrte bilden sich wer weiß was darauf ein. ;)

Mit verliebten Augen jonglieren sie mit den Zahlen. 

Wir können Tiere lieben,  Pflanzen  Farben, das Kleine und das Große. Wir sammeln das Geliebte und behüten es. Ein geliebtes Kleid wird einfach nicht aus dem Schrank verband, auch wenn wir längst herausgewachsen sind. 


Wir lieben ------------------ LIEBE...


Doch stelle dich vor den Spiegel und sage aus vollem Herzen, "Ich liebe mich."


PUHHH...GAR NICHT SO EINFACH. 


ETWAS ZU LIEBEN WAS NICHT VOLLKOMMEN IST.



Gott kann man lieben, er ist vollkommen. Da gibt es keine Zweifel.




Einen Menschen zu lieben... immer.... egal was ist. 

Das ist wirklich schwer. 


Das Virus ein stiller Beobachter

 Das Virus ein stiller Beobachter,

Es ist wie ein Agent. Man hört und sieht es nicht. 

Glaube an das, was man nicht sieht,

was heißt das für uns Menschen?

Da stehen wir mit hochgezogenen Schultern, die Angst im Nacken. 

Sie lässt uns Mundnasenmasken nähen.

Jede Manteltasche ist besetzt.

Lockdown light

Die Menschen teilen sich in  Gruppen. 

Ja, wieder gibt es  Gruppen. Es kommt euch bekannt vor?

Die, die streng "Glauben" 

und 

die, die "Glauben" und nach Freiheit rufen...

und 

die, die nicht "Glauben", was sie nicht sehen.  

Und unsere Kinder, die von uns lernen. 

Das konnte man, wenn man die Geschichte des Menschen kennt, doch voraus sehen...

Oder?


So machen wir Gesetzte. 

Damit alle in eine Richtung laufen, 

damit niemand zu Tode kommt.


Doch funktioniert das wirklich?

Wir haben die Gabe zu unterscheiden. 

Wir haben die Gabe zu erkennen. 

Wir können Zahlen errechnen und über das Geschehen schreiben (schreien). 


Doch immer erst dann, wenn es passiert ist. Immer erst dann, wenn es bereits vorbei ist. 

Das heißt, die Zukunft kann mal wieder keiner vorher sehen. 

Wie sage ich so gerne:

Wir können nicht "in" der Zukunft denken. 

das Handeln passiert immer in der Gegenwart 

und das Erlernte aus der Vergangenheit. 


Waren wir in der Vergangenheit in ähnlichen Situationen?

Können wir dadurch schlussfolgern, dass wir zum gleichen Ergebnis kommen?

JA.... denke ich. Wenn alles genau so passiert. 

Doch passiert alles genau so, wie wir denken?

Nicht nur wir lernen, auch dieses Virus lernt. 

So wird es nie ein:

"und täglich grüßt das Murmeltier"  mit Happy End  geben. 

Dort hat nur ein Teil gelernt und der andere blieb Konstant. 


Ich hoffe nur, wir können bald die Maske ablegen. 



Es gibt das Virus. Sein Name ist Corona  -Covid 19. -

Latein: 

corona: Kranz (als Schmuck o. Auszeichnung)  


coronae im P    :die Zuhörer




Märtyrerkrone, Königs-, Kaiserkrone


Bleibt gesund.

Eure Oppi






Kunstspur in Essen 2020
























 

Corona

Eigentlich wollte ich nicht darüber schreiben.


Doch dann stehe ich vor meinem Kleiderschrank.
Tatsächlich muss ich jetzt wieder öfter den Weg nach Düsseldorf antreten.
Mein Arbeitgeber will mich sehen.

Wer hätte gedacht, das Corona, wenn man es dann nicht bekommt..., die Suche nach
einem passendem Kleidungsstück erschwert.

Homeoffice heißt auch, der Kühlschrank und die Süßigkeiten-Schublade ist in greifbarer Nähe.

Zuhause gibt es die berühmte Gammel-Kleidung.
Da war die Schneiderin großzügig mit dem Stoff und hat auch einen weiten Bund
eingenäht. "Wohlfühlkleidung" sage ich,  wenn mich einer nach meinem Arbeitsoutfit fragt.
Graue Hose aus Jersey und T-Shirt in XXXL.

Nun, die Zeiten der Wohlfühlkleidung sind vorbei. Meiner Einer muss wieder ins Büro.
Doch für welches Kleidungsstück kann man/frau sich noch entscheiden.

Ich stelle fest....
Der Kleiderschrank ist voll, die Stücke darin sind nach Größe geordnet, doch meine ist
offensichtlich nicht mehr dabei.

So könnte ich ein Spiel daraus machen.
Finde ich etwas zum Anziehen, gehen Zehn Euro ins Sparschwein.
Am Ende könnte man davon neue Kleidung kaufen.
Tja... und wenn das Geld im Sparschwein steckt, kann man es nicht für Süßigkeiten ausgeben.

So glaube ich, die Lösung meines Problems gefunden zu haben.

Was mache ich, bei einer zweiten Welle Corona und Homeoffice?????


Ein wirklich fast unlösbares Problem.

Und nu..... die zweite Welle rollt angebelich.

Ja.... kann ich nur bestätigen.... ich rolle ... :D

Entschuldigt.
Doch Humor hat so seine Tücken. 


Habt einen guten Wochenanfang
Eure Oppi

Tessy

Meine Tränen können nicht trocknen. Immer wieder rollt das Wasser aus meinen Augen, so als wäre es eine Quelle die nie versiegen möchte. Gestern lagst du noch in meinen Armen. Dein leises Schnarchen und das wohlige Gurren erreicht noch meine Ohren. Ich liebe dich so sehr, meine wunderschöne Freundin. So sehr, dass ich es nicht in Worte fassen kann. Ich hätte noch deine Krallen schneiden sollen. Doch du mochtest es nicht. Nicht, dass du es nicht über dich ergehen lassen hättest aber ich habe gespürt, dass es dir nicht angenehm war. Jetzt höre ich jeden deiner Schritte auf dem Laminat, obwohl du nicht mehr bei mir bist. Meine wunderschöne, brave, treue Freundin.

Du hast mich alleine gelassen und ich kann dir nicht sagen, welche leere in mir ist. Gleich gehe ich in die Garage um dich zu malen. Irgendwie muss ich dich doch bei mir haben.

In Liebe dein Frauchen
Oppi




2020 Ein Bild

Ich bin in der Garage, seit Wochen arbeite ich an einem Bild.
Mein Baby. Jeder Pinselstrich, den ich bis jetzt gemacht habe, ist
in meinem Kopf. Jeder Fehler ist gespeichert. Die Farben, die Formen,
alles in meinem Kopf. Heute das unvorstellbare, mir fällt das viel
zu große Bild, von der viel zu kleinen Staffelei. Die Staffelei haut zwei Löcher in das Bild.

Ich sehe es und kann es nicht glauben. Am liebsten würde ich alles zerstören. Eine Schere nehmen und es von rechts nach links oder von links nach rechts aufschlitzen. Doch es rollen nur viele tausend Tränen über meinem Gesicht. Mein Baby ist kaputt. So viele Stunden der Liebe. Ich kann nicht aufhören zu weinen. Hat Gott diesen Schmerz in sich, wenn er uns sieht.

Die Staffelei ziehe ich aus dem Bild und stelle das Bild auf den Boden. Dann gehe ich aus der Garage in die Küche. Ich setzte mich an den alten, von mir abgebeizten Küchentisch, auf einen der neuen Poko schwing Stühle. Mein Gesicht lieg fast auf dem Tisch. Unter meinem Gesicht liegt mein Handy.
Dann schreibe ich über WhatsApp und sende ein Foto an den wunderbaren Mann, der dieses Bild bei mir bestellt hat.

Hier siehst du das Bild, bevor ich es zerstöre.

Meine Tränen tropfen auf mein Handy.
Wie konnte mir das passieren. Wie war das? Die Sachen aus dem Baumarkt wollte ich ins Regal stellen und bin ein wenig, mit meinem Popo an das Bild gestoßen. Wie konnte ich so unvorsichtig sein?!

Über WhatsApp kommen die Worte zurück:

Kann man doch reparieren....

Ja, ich versuche es zu reparieren. Ja, ich versuche es!

Was habe ich nur für Probleme. In der Welt sterben die Menschen wie Fliegen.
Alles steht still. Jeder hat Angst um sein Leben, um seine Arbeit, um die Wirtschaft und ich weine um ein Bild von einer Möchtegernkünstlerin.

Im Fernsehen laufen die Statistiken.

Jeden Tag

Soundso viele Kranke
Soundso viele Tote

Darüber sollte ich weinen. Manchmal tue ich es auch. Es hinterlässt einen furchtbaren Schmerz.
Diese Nachrichten im Fernsehen.

Italien
Spanien
Deutschland
USA
China
Süd Korea

Die Menschen sterben und es fehlt an Medizin, an Geräten zur Sauerstoffbehandlung.
Diese moderne, reiche Welt, hat nicht genügend Schutzanzüge und Mundschutz für ihre
Ärzte und Pfleger. Es gibt nicht genügend Krankenhausbetten. Die Menschen sterben auf den Gängen im Krankenhaus. Sie werden in Massen beerdigt. Eine Lastenwagen Armee holt die Särge ab und bringt diese zur Verbrennung. Sie werden beerdigt ohne ihre Lieben vorher gesehen zu haben, da sie einen Virus in sich haben, der nicht übertragen werden darf. Der Mensch stirbt alleine. Sowieso..sagst du, ja....  doch sollte nicht eine liebende Hand da sein. Ein Kind, das das letzte Essen reicht.
Es ist so furchtbar traurig.

Wir dürfen nicht zur Arbeit. Die Autos stehen geparkt, in langen Schlangen am Straßenrand.
Nichts bewegt sich. Kein Flugzeug ist am Himmel. Alles ist eingestellt. Die Börse macht eine Talfahrt.

Und doch!

Die Luft reinigt sich, die Fische kommen bis in den Hafen.
Man kann die Fische mit der Hand fangen.

Der Mensch ruht. Die Krankheit Mensch für die Mutter Erde.
Jetzt wo der Mensch krank ist, kann sie heilen.
Das alles passiert und ich weine um mein Bild, weil es zwei
Löcher hat, die man reparieren kann.

Wenn wir die Luft verschmutzen, wir Menschen, dann ist es die Lunge der Erde.
Habt ihr mal darüber nachgedacht.  Ja, die Erde hat eine Lunge. Die Bäume können nicht atmen,
wenn wir die Luft so verschmutzen und nun kommt ein kleines Virus und zerstört unsere Lunge.
Eigentlich zerstören wir unsere Lungen ja sowieso mit der Umweltverschmutzung.

Also, warum die Schuld diesem Virus geben?!

Ich erinnere mich an Tschernobyl 1986. Damals hat man gesagt, all die Menschen, die zu dieser Zeit leben, werden später Probleme bekommen mit ihrer Atmung. Wir brauchen mehr Fachärzte gegen Schilddrüsenkrankheiten, Krebs u.s.w. . Spätestens in 30  Jahren wird man es merken. Also irgendwo jetzt!

Ja so war das.

Ok.. mein Bild. Ich habe ein paar Flicken hinter die Löcher geklebt. Jetzt versuche ich zu Retten was zu Retten geht. Natürlich wird es Narben behalten. Aber vielleicht macht es dieses Bild interessant. Wer weiß.

Die Sonne scheint. Es ist wunderschön draußen. So als würde nichts schlimmes passieren.
Tessy steht neben dem Sofa auf dem ich sitze und schreibe. Sie schaut mich mit ihren treuen Augen an. Ein paar Schritte laufen möchte Sie wohl. Sie ist dünn geworden. Im August wird Sie 15 Jahre. Sie weiß nicht das Sie krank ist. Solange Sie es nicht weiß, sagt die Ärztin, solange ist alles gut. Wenn ich Sie ansehe, geht mir das Herz auf. Soviel Liebe habe ich für Sie. Ich werde mir meine Hündin nehmen und ein paar Schritte in der Abendsonne gehen.  Der Himmel hat so ein wunderschönes blau.


Diese Welt ist wunderschön und ich danke Gott, dass ich hier sein darf.
Egal was passiert.
Solange man die Krankheit nicht weiß, ist alles wunderschön.
Vielleicht können wir uns retten.
Vielleicht müssen wir uns nicht zerstören.
Doch gewiss behalten wir eine Narbe.


Eure Oppi
Bleibt bitte gesund.




Liebe

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