Sonntag, 19. Juni 2016

Gedanken

Gedanken.

Die Gedanken sind immer wieder ein Thema, weil sie nicht verschwinden einfach so. Sie kehren immer wieder, auch wenn ich mir tausendundeinhundertmal wieder sage: Bitte, meine Liebe, mache dir nicht so viele Gedanken.

Vergessen

Vergessen zu denken ist das beste Mittel, seine Gedanken in den Griff zu bekommen. Das funktioniert beim Malen und beim Tai Chi üben, beim Arbeiten mit den Kindern. Doch wenn ich Worte lese, besonders die Deinen, dann kommen Sie die

Gedanken.

Dann suchen sie in mir, zu finden was du sagst. Dabei kann ich sie dort nicht finden. Deine Worte, da sie dort ja nicht entstanden sind. So fange ich an zu denken, wie du was gemeint hast, als du es zu Papier gebracht hast. Wie zum Kuckuck noch mal, hast du diese Worte gemeint. So wie sie dort stehen, oder vielleicht so wie meine Gedanken jetzt sind. Vielleicht hast du deine Worte ganz anders gemeint, als du sie geschrieben hast.

Zum Kuckuck noch mal.

Vergessen, vergessen möchte ich meine Worte, mit meinen Gedanken und möchte lesen was dort steht und nicht mehr. Nicht mehr und nicht weniger, als DU geschrieben hast.

So nehme ich mir die Leine von meiner Tessy und gehe etwas spazieren. Hier kreisen sie wieder meine Gedanken und ich denke: Bringe ich zu Papier - dann bist du sie los, die Worte und vielleicht, ja vielleicht ist da wer, der sich über meine Worte Gedanken macht.

Etwa so:

Warum, schreibt sie so, was denkt sie sich dabei?

Dann bist auch du gefangen in deine eigenen Gedanken und deine eigenen Gefühlen.
Ich hoffe sie sind wie meine.
Damit du mich richtig verstehst und nicht ins Grübeln kommst.

Ich liebe es, wenn ich schreiben kann,
nach einem ausgedehnten Spaziergang.
Drum gehe ruhig, wenn du musst... so wie ich vorhin. 

Wenn alles in eine Reihe kommt.
Wenn es gut wird.
Wenn keine Gefühle kommen, die nicht sein sollen.
Dann ja dann....


Einen wunderschönen Tag
Eure Oppi

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