Dienstag, 8. Dezember 2009

Hier mein Lieblingsgedicht


Heinrich Hoffmann von Fallersleben          

                                    Der Traum





Ich lag und schlief;
da träumte mir ein wunderschöner Traum:
Es stand auf unserm Tisch
vor mir ein hoher Weihnachtsbaum.
Stern  Und bunte Lichter ohne Zahl,Stern
die brannten ringsumher;
die Zweige waren allzumal
von goldnen Äpfeln schwer.
Und Zuckerpuppen hingen dran;
das war mal eine Pracht! Stern Da gab's, was ich nur wünschen kann
und was mir Freude macht.
Und als ich nach dem Baume sahStern
und ganz verwundert stand,
nach einem Apfel griff ich da,Stern
und alles, alles schwand.
Stern Da wacht' ich auf aus meinem Traum,
und dunkel war's um mich.Stern
Stern
"Du lieber, schöner Weihnachtsbaum,Stern
sag an, wo find' ich dich?"
Stern Da war es just, als rief er mir
"Du darfst nur artig sein;
dann steh ich wiederum vor dir;
Stern jetzt aber schlaf nur ein!
Und wenn du folgst und artig bist,Stern
dann ist erfüllt dein Traum,
dann bringet dir der heil'ge Christ
Stern den schönsten Weihnachtsbaum."
vertont von Johann Friedrich Reichardt (1752-1814)
Weihnachtsbaum

4 Kommentare:

Sivangj hat gesagt…

Ich wünsche Dir und Deinen Lieben eine schöne
Adventszeit zu Oppi !!!!

Ich habst lesen deine blog und liebe der..
schreiben nicht viel doch, meine German sind jetzt zu schlecht :")

Oppi hat gesagt…

Danke dir liebe SIV. Ich fange die Worte auf
und halte diese ganz fest.

Weißt du selbst der, der die Schrift erfunden hat, hat Fehler gemacht.

Ich hoffe wir beide können, auf diesem Weg, eine Menge lernen.

Nelchen hat gesagt…

Liebe Oppi, ein wunderschönes Weihnachtsgedicht. Gänsehaut. Hat er gut gemacht, der von Fallersleben. Dir und den Deinen wünsche ich eine stimmungsvolle Rest-Adventszeit und ein frohes Fest, falls wir uns nicht mehr lesen bis dahin.
Liebe Grüße,
Nele
P.S. Gut siehst du aus "mit ohne Zopf"! :-)

Oppi hat gesagt…

Manchmal müssen alte Zöpfe ab. ;-)
Danke Nelchen.
Ich fühle mich jetzt so leicht. *GG*

Kunstspur in Essen 2020