Mittwoch, 5. Dezember 2012

Guillin und der Li-Fluss


Was für ein Tag der 19-08-2010.

Ich habe vor drei Tagen mit Antibiotika angefangen, denn die Erkältung ist wirklich schrecklich.
Aber Augen zu und durch. Heute plagen mich schreckliche Kopfschmerzen und trotzdem ist es der schönste Tag auf meiner/unserer Reise. 

Mit strahlenden Augen schnattert Jenni den lieben langen Tag und ich glaube die Reise tut ihr gut, und dass obwohl sie immer wieder mal lernen muss! Kann es sein, das es mir nur heute besonders auffällt. LACH

Ein Boot fährt uns von Guillin den Li-Fluss entlang 5 Stunden nach Yanghuo. Jenni ist der Mittelpunkt des Bootes und wie kann es anders sein, wird sie um Fotos gebeten. Sie lächelt in fremde Kameras und ist dabei glücklich.

Vom Boot aus haben wir die Aussicht auf ein herrliches Fleckchen Erde. Die Berge sind unbeschreiblich, märchenhaft... man hat das Gefühl, schlafende Riesen liegen in der Gegend und
auf den Köpfen sitzen Mützen, sie sind rundlich, spitz oder haben eine Zylinder Form. Um die Riesen schlängelt sich leise der Fluss. Händler  kommen mit ihren Kanus an unserem gut ausgestatteten Boot  und wollen uns ihre Ware verkaufen. Büffel liegen im Wasser und runden das malerische Bild ab.. Nein, die 5 Stunden werden uns nicht lang.  Am Ende des Flusses liegt eine kleine Stadt. Unser Boot bringt uns sicher an Land und das erste was wir erkennen ist ein Volk das  arbeitet wie die Bienen in einem Bienen Stock. Wir müssen um in unser Hotel zu kommen erst
durch den Markt, der direkt am Fluss liegt. Ein eindrucksvoller Empfang.






Wir bringen unsere Sachen in unsere Zimmer, uns beleibt eine Stunde zur freien Verfügung, denn unsere nächste Verabredung mit einem kleinen offenen  Bus, der uns Land und Leute zeigt, ist schon gebucht. Der Himmel ist sehr dunkel, es wird doch nicht regnen….

Der Bus ist ein Unikat und wir fühlen uns wie in einem Freizeitpark. Unser Po findet Platz auf einer gepolsterten Bank und der Blick ist nicht durch Scheiben von der Landschaft getrennt. Es ist WUNDERSCHÖN „ALLES“

Unsere erste Station ist ein Bauernhof. Hier fehlte mir,  DANKE,  der typische Geruch wie wir Europäer ihn vom Bauern gewohnt sind. Draußen dürfen wir mit der Meismühle spielen.
Es gibt Schweine. 
Wir bekommen etwas essen und sollen den Abfall auf den Boden werfen. Als die
Bäuerin gemerkt hat, dass wir zögern, zeigt sie auf den Besen an der Wand. Es
ist kein Problem, die Sitten sind anders!








Es geht weiter zu den Reisfeldern und der Regen  überrascht uns. Schutz finden wir in einem noch nicht fertig  gestellten Haus, doch scheint hier schon jemand zu leben. Es sind Töpfe und eine Feuerstelle vorhanden, zusammengebundene Kräuter hängen an der Decke. So schnell wie der
Regen kam, ist er auch wieder verschwunden und es kann weiter gehen.




Die Sonne geht jetzt bald unter und wir möchten, dürfen unsere Fotos an einer kleinen Brücke machen. Hier stehen oft Fotografen und machen ihre  Aufnahmen. Es ist die schönste Stelle von Langshuo und dem kleinen Fluß.
Und ja…. Seht selbst.





Am Abend geht es noch zu einer Show.      
Hier sehen wir auch die Frauen, die ihre Haare nicht mehr schneiden, seit dem sie das vierzehnte Lebensjahr erreichten. Ihre Haare sind kunstvoll auf dem Kopf zusammengesteckt
und sitzen auf diesem wie ein prachtvoller Hut. Es wird gezeigt, wie die Frauen ihre Haare waschen. Was für eine Pracht, welch ein Aufwand.
Die Show ist wunderschön.  Alle Künstler sind auf dem Fluss und auf Booten, eingefangen in einem Meer von Lichtspielen.



Habe ich gedacht, dass 160 Bilder an einem Tag viel sind...... hihi.... heute habe ich mal schnell 350 Bilder geschossen. Meine Akkus sind leer und nicht nur die, der Kamara.


Schööö






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